35 % der Unternehmen haben ihr SaaS bereits durch eigene Software ersetzt (und die anderen 78 % sind auf dem Weg)

Retools Build-vs-Buy-Bericht 2026 über 817 Unternehmen fand heraus, dass 35 % bereits mindestens ein SaaS-Tool durch Maßsoftware ersetzt haben und 78 % dieses Jahr mehr bauen wollen. Der Auslöser: mit KI wird in Tagen gebaut, was früher Monate dauerte. Unterdessen löschte die 'SaaSpocalypse' Anfang 2026 fast 2 Billionen Dollar Marktkapitalisierung der Branche, und jede Verlängerung steigt um ~9 %. Für ein Unternehmen mit 50 Nutzern kostet der SaaS-Stack im ersten Jahr 242.880 € gegenüber 71.760 € für eine maßgeschneiderte KI-Plattform. Die Frage ist nicht mehr, ob man bauen soll, sondern wann.

Die Entscheidung 'kaufen oder bauen' kippte 2026

Zwanzig Jahre lang lautete die Standardantwort 'kauf das SaaS'. 2026 kippte das. Retools Build-vs-Buy-Bericht 2026 — über 817 Unternehmen, vom Start-up bis zur Fortune 500 — fand heraus, dass 35 % bereits mindestens ein SaaS-Tool durch maßgeschneiderte Software ersetzt haben und 78 % dieses Jahr mehr bauen wollen (Retool, 2026). Der Grund ist einfach: mit Sprachmodellen und KI-gestützter Entwicklung wird in Tagen gebaut, was früher Monate dauerte. Der Markt hat es bereits eingepreist: die sogenannte 'SaaSpocalypse' Anfang 2026 löschte in wenigen Wochen fast 2 Billionen Dollar Marktkapitalisierung der Softwarebranche, ausgelöst von autonomen Agenten, die das Lizenzmodell pro Platz aushöhlen (MarketMinute, 2026).

Warum jetzt: der Platz ergibt keinen Sinn mehr

Das Modell, das SaaS zwei Jahrzehnte trug — Zahlung pro Platz — bricht, wenn ein einziger Nutzer mit KI-Agenten die Arbeit von fünf erledigt. Gartner prognostiziert, dass der Umsatzanteil pro Platz von 21 % auf 15 % fällt und bis 2030 mindestens 40 % der Unternehmens-SaaS-Ausgaben zu nutzungs-, agenten- oder ergebnisbasierten Modellen wandern (Gartner, 2026). OutSystems' State-of-AI-Development-Bericht 2026 fand heraus, dass 96 % der Organisationen bereits KI-Agenten nutzen und diese über 80 % der internen Serviceanfragen lösen, was die Lizenzkosten für das Servicemanagement um bis zu 50 % senken würde (OutSystems, 2026). Wenn die Software, die du kaufst, pro Platz abrechnet, deine Arbeit aber nicht mehr in Plätzen gemessen wird, zahlst du für eine Einheit, die es nicht mehr gibt.

Die Verlängerungsfalle: du zahlst mehr fürs Gleiche

Unterdessen steigt die Software, die du bereits hast, jedes Jahr im Preis. Gartner schätzt, dass rund 9 % jedes IT-Budgets allein durch Preiserhöhungen bestehender Dienste verbraucht werden, mit durchschnittlichen Steigerungen von 8,9 % bei der Verlängerung (Gartner, 2026). Und das Gespräch hat sich gewandelt: jede Verlängerung 2026 dreht sich um 'welchen KI-Wert hast du hinzugefügt'; ohne klare Antwort wirst du gekürzt oder neu verhandelt (SaaStr, 2026). Übersetzt: der Anbieter berechnet dir mehr für KI-Funktionen, die du nicht kontrollierst, auf einer Basis von Plätzen, die du nicht mehr nutzt. Die weltweiten Softwareausgaben stiegen 2026 auf 1,44 Billionen Dollar (+15,1 %), und ein Großteil dieses Wachstums kauft keine neue Kapazität: er bezahlt dieselbe Software, nur teurer (Gartner, 2026).

Das Argument für den SaaS-Kauf (und wo es bricht)

Den Kauf von SaaS ist in vielen Fällen weiterhin richtig, und das sollte man sagen. Für generische, nicht differenzierende Funktionen — E-Mail, Lohnabrechnung, Standardbuchhaltung — ist der Eigenbau Geldverschwendung: SaaS liefert Wartung, Sicherheit, Compliance und Updates, ohne ein Team einzustellen. SaaS gewinnt auch, wenn dein Volumen gering ist, wenn du morgen etwas laufen haben musst oder wenn sich der Prozess so schnell ändert, dass du ihn nicht selbst pflegen willst. Wo das Argument bricht, sind deine Kernprozesse, die dich von der Konkurrenz abheben: dort ist es ein Verschenken deines Vorteils, eine generische Schablone auf Dauer zu mieten — und jedes Jahr mehr für Plätze zu zahlen, die deine Arbeit nicht mehr abbilden. Die Faustregel: kauf, was dich allen gleichmacht, bau, was dich unterscheidet.

Die Alternative: einmal bauen, ohne Maut skalieren

Maßgeschneidert zu bauen bedeutet nicht mehr 'Monate Entwicklung und ein riesiges Team'. Es bedeutet eine Plattform, die dein CRM, deinen Support und deine Analytik vereint, direkt an die APIs von OpenAI, Anthropic oder Google angebunden, wo du die echten Token-Kosten zahlst — Cent, keine Aufschläge pro Platz oder Überschreitungen pro Aktion. Wie der Vergleich zeigt, geht ein Unternehmen mit 50 Nutzern im ersten Jahr von 242.880 € auf 71.760 €, eine Ersparnis von fast 70 %, doch entscheidend ist das Profil: die Software wird einmal bezahlt und skaliert, ohne dass deine Rechnung jedes Mal steigt, wenn du wächst oder eine Verlängerung ansteht. 35 % der Unternehmen haben diese Linie bereits überschritten und 78 % werden sie dieses Jahr überschreiten. Wenn du nicht willst, dass deine Konkurrenz ihren Vorteil vor dir aufbaut, fordere ein Angebot für maßgeschneiderte KI-Software an und hör auf zu mieten, was dir bereits gehören kann.